Meine Macken


Hey ihr,

ich weis noch nicht mal ob das jemals jemand lesen wird. Falls doch, du must dir mein verkacktes Leben nicht antun. Aber süß das du auf meiner Seite bist..

Also fangen wir mal bei meiner Geburt an. Ich war ein gewolltes und sehr gewünschtes Baby. Doch ich habe meine Mutter fast umgebracht. Sie hat während der Schwangerschaft Hautkrebs bekommen und meine Geburt war sehr kompliziert, sie wäre fast gestorben. Zum Glück nur fast, doch jetzt muss sie ihr Leben lang mit einer über ihrem ganzen Körper gezogene Narbe leben. Es tut mir so leid, dass ich sie so "verunstaltet" habe. 

Und weil meine Mutter ja nicht schon genug Stress hatte, stellte sich heraus das ich eine Blutkrankheit habe, dass heißt ich schneller verblute als normale Menschen. Was als Kind keine Auswirkungen zeigte doch jetzt mit 15 geh ich regelrecht unter. Jedes mal wenn ich meine Tage hab breche ich zusammen. Meine beste Freundin musste schon zweimal mit ansehen wie ich neben ihr in der Schule umkippe... Tut mir leid Lara

Außer meiner Blutkrankheit steht meine Wirbelsäure seit meiner Geburt schief und ich trage so Einlagen. Aber mit Akkupunkturflächen. Das tut höllisch weh aber wenn ich die nicht trage habe ich Rückenschmerzen, also hab ich jeden Tag die Wahl zwischen Fuß und Rückenschmerzen...

Dann kommt noch dazu, dass meine Gehörgänge im Ohr zu klein sind und auch irgendwie nicht wachsen, was dazu führt das ich immer eine Ohrenentzündung habe. Meine Ohren sind von innen schon total vernarbt und ich kann nicht so gut hören.

Kurzsichtig bin ich auch. Aber das ist ja nicht schlimm sondern normal. Aber ich habe eine geplatzte Ader im Auge, was mein Auge total hässlich macht...

So jetzt kennt ihr erst mal meine Macken, die ich eigentlich alle langsam akzeptiere. Im nächsten Teil fang ich dann an zu erzählen, warum ich alles aufschreibe und warum Selbstmord mein einziger Ausweg ist..

 

 

1 Kommentar 12.11.15 08:18, kommentieren

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Der Tod

Es begann so ganz langsam in der dritten/vierten Klasse. Ein Familienteil bekam Krebs und starb daran, sie war erst 30 oder so... Es war schon der zweite Todesfall den ich mitbekam. Das zog mich ziemlich runter, doch ich war jung und verdrängte ziemlich schnell alles und war einfach fröhlich. Doch dann Ende der vierten Klasse bekam eine Freundin von mir ebenfalls Krebs und musste für ganz lange ins Krankenhaus. Ich dachte nur an damals, es fing genauso an. Ich hatte solche Angst, dass ich sie verliere. Sie war fast 2 Jahre weg... Sie überlebte zum Glück. Ich wüsste nicht was ich dann gemacht hätte.

12.11.15 08:19, kommentieren